Willkommen bei der
Segelfluggruppe Giulini e.V.


Termine 2012

03.02. Jugendversammlung
10.02. Vortrag: Streckensegelflug - die hohe Kunst des Segelfliegens
09.03. Vortrag: Segelfliegen in den Bergen - Risiko und Faszination zugleich
16.03. Mitgliederversammlung
17.03. Erstes Flugwochenende
23.03. Saisonauftakt-Treffen
30.03. Flugleiter-Treffen
31.03. Windenfahrer-Treffen
06.04. - 15.04. Osterfluglager
17.05. - 20.05. Dannstadter Vergleichsfliegen Teil 1
http://www.vergleichsfliegen.de/
26.05. - 28.05. Dannstadter Vergleichsfliegen Teil 2
02.06. Siegerehrung des Dannstadter Vergleichsfliegens
21.07. - 29.07. Fluglager in Dannstadt
27.07. - 10.08. Fluglager in Blaubeuren
08.09. - 09.09. Flugplatzfest
20.10. Letztes Flugwochenende der Saison 2012

Aktuelles

wellenflug@sfg-giulini.de
28.10. 22:18
Hallo Wellen- und Hangflieger,

mit folgendem Link könnt Ihr Euch in die Mailingliste wellenflug@sfg-giulini.de eintragen.

http://lists.sfg-giulini.de/mailman/listinfo/wellenflug

Über diesen Mailverteiler könnt Ihr Wetterwarnungen aussprechen, Flugtage organisieren und intressante Infos verteilen.

Wir wünschen Euch viele schöne Wellen- und Hangflüge.

(PF)
Dannstadter Wellen- und Hangflugprojekt geht in die 4. Runde
28.10. 22:08
Hier einige interessante Links für die Flugtagplanung:

www.schwerewelle.de

http://www.nabu-nw.de/seiten/weinbiet.htm
http://www.martingrund.de/webcam/mobotix/aktuell.jpg
http://www.flugwetter.de/skyview/skyview_cosmode.htm
http://www.aypwip.org/webnote/hd-wetter




Ich wünsche Euch tolle Flüge.

Peter Franke
Wellenflug 11.10.2011 Uli und Peter
28.10. 22:03
Flugbericht vom 11.10.2011
Uli Wagner
Peter Franke

Der Montag produzierte schon eine schöne Welle. Leider fehlte die Zeit und der Beruf hatte einen voll im Griff. Der Drang das Wetter zu beobachten und zu analysieren wurde verdrängt. Am Dienstagmorgen sah ich auf der Fahrt zum Büro eine unbekannte Handynummer auf meinem Display. Pflichtbewusst klingelte ich die Nummer an. Emil aus Grünstadt hat mich schon Gestern Abend versucht zu erreichen. Er wollte wissen, ob in Dannstadt geflogen wird. Ich wusste, dass Peter Mangold auch Lust bekundet hatte. Ich schaute mir die RASP-Karten an und der Drang in die Luft zu kommen wurde immer größer. Mein Terminkalender ließ einen spontanen Urlaubstag zu. Jetzt versuchte ich noch schnell einen Schlepp-Piloten zu bekommen. Das erwies sich als schwierig, da entweder der Pilot am Arbeiten oder die Schleppmaschine defekt war. Emil hatte in Grünstadt auch kein Glück. Zu guter Letzt stellte sich Steffi für 2-3 Schlepps zur Verfügung (ein riesen Dank an Steffi – Wir wissen Ihren Einsatz sehr zu schätzen.). Peter Mangold und ich wollten die DG 1000 nehmen, zwecks Transponder. Damit sich der Transponder lohnt, musste natürlich noch Sauerstoff besorgt werden. Während der Fahrt versuchte ich Uli Wagner zu erreichen, der zwecks Alpenfliegerei eine Sauerstoffanlage besaß. Uli war mit seinen 83 Jahren sofort Feuer und Flamme und ich bot Ihm an mit mir zu fliegen. Peter und Emil hatten ja Ihre eigenen Flieger.
Um 12:45 ging es endlich los. Die optisch sehr schön stehende Föhnlücke hat sich pünktlich um 11:30 Uhr (nach Aufbau der Maschinen) geschlossen. Der Wind hatte am Königstuhl knapp 40 km/h aus ca. 260 Grad. Für den Hang- und Welle eigentlich perfekt. Emil versuchte als erster eine Föhnlücke zu finden, leider ohne Erfolg. Er musste wieder in Dannstadt landen. Peter Mangold stand auf der A6 im Stau. Wir entschieden uns mit der DG 1000 zuerst an den Hang zu gehen, da wir keinerlei Föhnlücken an der Haardt erkennen konnten. Alles war grau in grau bis auf ein paar hellere Stellen die für den Aufstieg nicht ausreichten. Also schrubbten wir den Hang bis es anfing zu regnen. Auf dem dritten Hangschenkel wurde es von Nordwesten her wieder Heller. Ein durchgehender heller Streifen ließ uns auf die Welle hoffen. Auf dem letzten Hangschenkel Richtung Süden wurde die Sicht schlechter und es fing an zu regnen. Wir kamen immer tiefer und entschieden uns in 250 m MSL mit einem schönen Acker im Anflug den Motor zu schmeißen. Der Aussenlandung des DUO DISCUS aus Bensheim schauten wir interessiert zu. Nachdem wir die Piloten aussteigen sahen und alles gut gegangen war, machten wir uns auf den Rückweg zur Haardt. In 400 m MSL überflogen wir Dannstadt. Man spürte die Rotoren aber wir konnten keine Höhe gewinnen. Also noch einmal den Motor raus und auf ca. 800 m MSL in die Primärwelle. In der Föhnlücke vor den entstehenden Rotorwolken konnten wir langsam Höhe machen. Wir mussten immer wieder die herannahenden Rotorwolken umfliegen und auf der Luvseite fanden wir zuverlässig zum Teil schon laminares Steigen. Je höher wir kamen desto laminarer wurde das Steigen. Ausschläge bis 2-3m ließen uns auf einen schönen Flug hoffen. Endlich kamen wir über die Wolken und das Steigen wurde sehr ruhig und es ging stetig mit 1-2 m/s nach oben. Strahlend blauer Himmel Empfing uns und die Temperaturen im Cockpit stiegen. Das Steigen ließ ab ca. 2000 m deutlich nach (0,5 m/s). Nach ein paar Windmessungen wurde klar, warum das Steigen schwächer wurde. Der Wind nahm ab, was den Zusammenbruch der Welle ankündigte. Trotz dessen stiegen wir mit ca. 0,5 m/s stetig weiter. Bei ca. 2500 m nahm der Wind wieder zu und wir stiegen wieder mit einem guten 1 m/s – 1,5 m/s bis FL 98. Langen Information war freundlich und machte uns darauf aufmerksam, dass die Höhe nicht übermittelt wurde. Die Höhenübermittlung ist Voraussetzung für ein Weitersteigen. Schnell war die richtige Einstellung gerastet und Langen Information verwies uns auf Frankfurt Radar. Der Lotze war sehr nett und er fragte nur wie Hoch wir könnten? FL 140 schien uns angemessen und vorerst ausreichend. FL 140 genehmigt. Die Steigwerte schwankten zwischen 0,6 und 1,0 m/s. Kurz vor FL 140 erbaten wir weitersteigen zu dürfen. Freigaben bis FL 200 wären kein Problem gewesen. Aus zeitlichen Gründen war FL 180 mehr als ausreichend. Mittlerweile hatten sich über uns weitere dünne Lentis gebildet, die weit in den Lufraum Frankfurt hinein standen. Leider war es schon sehr spät und wir mussten um 17:50 den Sinkflug aus FL 146 (0,6-0,8 m/s) antreten. Beim Versuch die Klappen zu fahren stellten wir eine Vereisung fest. Der Regen an der Bergstraße hatte wohl noch seine Spuren hinterlassen. Mit einem kleinen Ruck bekamen wir die Klappen wieder frei. Für den Abstieg inkl. Heimflug benötigten wir ca. 35 min. Nach 2000 m Sinkflug machten wir eine Pause damit sich der Körper an die Druckunterschiede gewöhnen konnte. Als wir bei Laachen Speyerdorf in 750 MSL den Heimflug antraten wurde es noch einmal Spannend, da wir zeitweise bis 3-4 m/s fallen durchfliegen mussten. Da es aber in den Sekundär Rotoren wieder nach Oben ging gab es keine Probleme den Platz zu erreichen. In 300 m MSL kamen wir in Dannstadt an.
Nach einer glücklichen Landung und sichtlich erschöpft ging ein schöner „Arbeitstag“ /Urlaubstag zu ende. Für alle Vereine, die sich derzeit Gedanken über einen neuen Doppelsitzer machen. Bitte einen mit Turbo. Ohne den Turbo hätte der Flug auf dem Acker beim Bensheimer DUO DISCUS geendet.
Besonders möchten wir uns bei Emil bedanken, der den Flugtag ins rollen gebracht hat und bei Steffi (die Schlepp-Fee) sowie bei Jürgen (Flugleiter).

Carpe Diem – nutze den Tag (heute – nicht morgen)
In diesem Sinne wünsch wir Euch schöne Flüge
Das Bundesjugendvergleichsfliegen 2011
25.09. 18:26
Noch eine Erfolgsgeschichte:

Das Team Rheinland Pfalz belegte beim diesjährigen Bundesjugendvergleichsfliegen im hessischen Gelnhausen einen hervorragenden zweiten Platz. Mit Leonardo Panarisi und Christoph Rupertinger kamen zwei der drei Starter des Teams Rheinland Pfalz von unserem Flugplatz. Komplettiert wurde das Team durch Robin Sittmann vom Aeroclub Langenlonsheim.

Aber auch die Einzelwertung stellt einen riesigen Erfolg für unseren Flugplatz dar: Platz 8 auf Bundesebene für Christoph Rupertinger und der undankbare Platz 4 für Leonardo Panarisi - damit dürfte Dannstadt der erfolgreichste Flugplatz in der gesamten Bundesrepublik sein. Der vierte Platz von Leo ist immerhin das zweitbeste Ergebnis, das je seitens unseres Flugplatzes erzielt wurde! Robin Sittmann wurde 12., so dass alle Starter aus RP in einem Feld von 44 Startern im vorderen Drittel zu finden waren.

Die Wertungsflüge konnten bei besten meteorologischen Bedingungen durchgeführt werden, der Platz war groß und schön, die Fete am Abend ein voller Erfolg, so dass man gerne über ein paar organisatorische Holprigkeiten hinwegsehen mochte. So versuchte die gastgebende Gelnhauser Jugendmannschaft leider aus dem Bundesjugendvergleichsfliegen an einigen Stellen ein hessisches Vergleichsfliegen mit Teilnahme anderer Bundesländer zu machen. Beeindruckend wieder einmal die Leistungsdichte unter den Piloten, die keinen Fehler verzieh.

Sowohl der Mannschafts- als auch der Einzeltitel gingen in diesem Jahr in das Land Nordrhein-Westfalen.

(VS)
Jugendvergleichsfliegen 2011 in Wershofen: eine Erfolgsstory
21.08. 23:52
Mit einem nicht für möglich geglaubten Erfolg endete das Jugendvergleichsfliegen 2011 in Wershofen für das Team Dannstadt, das mit den Mannschaften SSV Ludwigshafen und SFG Giiulini angetreten war. Unter der bewährten Obhut von Johannes Meyer und Volker Schliephake hat das Team SFG Giulini mit Felix Birkle, Christoph Rupertinger und Leon Römer in der Mannschaftswertung einen tollen 5. Platz von 19 Mannschaften belegt. Noch besser machte es das Team SSV Ludwigshafen mit Jan Kiefer, Leonardo Panarisi und Yannik Reichenberger: Sie wurden Landessieger und holten den Pokal zum dritten Mal in vier Jahren für ihre Mannschaft nach Dannstadt.
Noch besser lief es bei der Einzelwertung, bei der sich alle Starter in den vorderen zwei Dritteln des riesigen Feldes (56 Starter) platzieren konnten. Besonders hervorzuheben sind Yannik Reichenberger mit Platz 6, und auf dem Treppchen fanden sich Christoph Rupertinger als Dritter sowie Leonardo Panarisi als Landessieger 2011. Zwei Starter von unserem Platz beim Bundesjugendvergleichsfliegen gab es in der Geschichte erst zwei Mal ! (Man sollte dabei wissen, dass Leonardo zunächst gar nicht starten wollte und nur durch den Rücktritt eines anderen Starters sich noch kurzfristig entschloss, ein weiteres Mal teilzunehmen)

Respekt !
(VS)


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